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Stefanie Hohenstatt Allgemein

Ich bin Stefanie Hohenstatt, New Work Enthusiastin und habe ein Herz für Führungskräfte. 

Wie alles begann

Meine berufliche Karriere begann bei einem finnischen Ingenieurkonzern als Junior HR-Managerin. Nachdem ich jahrelang das theoretische 1×1 des Personalmanagements kennenlernen durfte, begegnete mir nun das dazugehörige praktische 1×1 der Personalarbeit. Und, oh Wunder, das hatte doch recht wenig mit dem, jahrelang in den Kopf gepaukten Stoff zu tun. Schnell wurde aus dem Junior ein HR Business Partner, nicht zuletzt dank meiner damaligen Vorgesetzten, die eine herausragende Mentorin für mich war, und mich regelmäßig aus meinem Komfortzonen-Nest warf. 

Nach nicht mal vier Jahren in der Berufswelt übernahm ich die Stelle der Head of HR und wurde Mitglied der Geschäftsleitung. Eine tief einschneidende Veränderung, beruflich, wie auch privat. Es kamen so viele Themen und Anforderungen gleichzeitig auf meinen Tisch und das in Warp Geschwindigkeit: Ich war Führungskraft für zehn Mitarbeiter, hatte zusammen mit meinem Team das Personalwesen für ca. 550 Mitarbeiter zu managen und das in einem Umfeld, welches stark von Veränderungen geprägt war. In dieser Zeit war ich hauptsächlich damit beschäftigt, alle Bälle, die da in der Luft waren, kennen zu lernen und oben zu halten. Die nächste Herausforderung ließ nicht lange auf sich warten: Nach nicht einmal einem Jahr bekam ich einen europäischen Verantwortungsbereich, den ich bis zuletzt als Head of HR Central Europe leitete. 

New Work

In dieser Zeit begann ich mich mit dem Themenfeld Change und New Work, insbesondere New Leadership, zu beschäftigen. Mich interessierte wie die Arbeitswelt von morgen aussehen kann und wie sich dies auch in mein Unternehmen integrieren lässt. Ich habe gelernt, was es braucht, neue Formen der Organisation und neue Arbeitsmethoden sinnvoll einzusetzen, wie viel Fingerspitzengefühl dabei notwendig sein kann. Aber auch wo die Grenzen dafür liegen; wann eine Organisation eine Pause braucht. Diesen Prozess begleitend, entschied ich mich für eine zusätzliche Ausbildung als systemische Organisationsberaterin und Coach. Hier lernte ich das notwendige Knowhow und die Werkzeuge kennen, um Veränderungsprozesse in Organisationen nachhaltig gestalten und etablieren zu können. Im systemischen Ansatz stehen die Wechselwirkungen von Beziehungen und eine bedingungslose Ressourcenorientierung im Vordergrund, d.h. dass Organisationen, Personen und Systeme die Möglichkeit haben, aus sich selbst heraus Herausforderungen zu meistern. 

Photo by Ian Schneider on Unsplash

Das Thema New Work faszinierte mich so sehr, dass ich vor fast 2 Jahren den Entschluss fasste, meinem Herzen zu folgen und „das zu tun, was ich wirklich wirklich will“ (Frithjof Bergmann, New-Work-Urvater) und was mir unglaublich viel Freude bringt: Möglichst viele Unternehmen und Führungskräfte mit New Work und den sich daraus ergebenden Möglichkeiten zusammenzubringen, sodass sie davon profitieren können. 

Change

Ich kündigte also mit Anfang 30 meinen festen, unbefristeten Job als Head of HR, um in die Selbstständigkeit zu springen. Dieser Schritt hat in meinem Umfeld für Überraschung gesorgt. Zwischen Sorge, Zweifel und Bewunderung war alles dabei. „Du bist aber mutig“ – war wohl der Satz, den ich am häufigsten hörte. Und ja, ich fand mich tatsächlich selbst auch mutig, konnte ich mir bis dato solch einen Schritt in meinen kühnsten Träumen nicht vorstellen. 

Heute begleite ich sowohl Unternehmen verschiedenster Größen und Branchen als auch Führungskräfte, auf ihrem Pfad in die Neue Arbeitswelt. (Ich denke, warum der Name auf PFADFINDER fiel, muss ich an dieser Stelle nicht erklären ;-).  Es gibt kein Schema F. New Work kann für jede Firma etwas anderes bedeuten,  abhängig vom aktuellen Entwicklungsstand der Organisation und das Ziel, das sie verfolgt. Das Spektrum reicht von A wie „Arbeitszeiten flexibel gestalten“ bis zu Z wie „Zusammenarbeit stärken“. 

In diesem Blog soll es darum gehen, die Themenvielfalt von New Work und New Leadership vorzustellen und aus verschiedenen Perspektiven zu beleuchten. Ich freue mich auf Euer „Zulesen“.